Droht die Apokalypse?

Stehen wir wirklich davor oder können wir es abwenden?

Mir geht seit einigen Tagen der Gedanke durch den Kopf, dass wir vor einer gigantischen Apokalypse stehen. Eine noch nie dagewesene Bedrohung steht im Raum und wir können kaum etwas dagegen machen.

Nein, seid beruhigt, ich meine nicht diese schon mehrfach widerlegte Klimakatastrophe, ich meine auch nicht die Forscher, die uns erklärt haben, dass in in 50 Millionen Jahren die Erde ausgelöscht wird, wenn die Sonne implodiert. Ich dachte an etwas anderes: Österreichs Politik

Um Gottes Willen nein, nicht die ÖVP, bei denen man nicht genau weiß, was sie jetzt sind. Türkis oder Schwarz, nein auch nicht die SPÖ, die es schafft, sich selbst zu beweihräuchern, obwohl sie eine Wahlniederlage einstecken mussten. Auch nicht die FPÖ, die durch konzentriertes Krone Medienbashing und wieder durch negative Meldungen, zwei Tage vor der Wahl, abgestraft wurde. Nein, ich meine die Grünen.

Heute musste ich lesen, dass die Grünen sich zu einer „Volkspartei“ ernannt haben.

Ja weiß denn der Kogler nicht, dass das Wort Volk bei seinen Kollegen, welche die Sprachpolizei in den eigenen Reihen stellen, nie und nimmer geht? Wenn man die Gedankengänge der Grünen nachvollzieht, steht das Wort „Volk“ für „Völkisch“, auch „Nation“, und das sind doch alles Rechte, Rechtsradikale und Nazis. Aber die Gedankengänge der Grünen nachzuvollziehen ist schier unmöglich, denn wie soll man einer Sektenideologie folgen können, die für sich den Umweltschutz propagiert, aber diesen dann wieder vergisst? Klar, diese Scheuklappenpolitik, dass Elektroautos her müssen, deren Strom ja aus der Steckdose kommt, deren Entsorgung dann irgendwo in Afrika stattfindet, weil man dort die verbrauchten Lithium-Ionen-Akkus vor einem Dorf ablegen kann, was dann übrigens zur Erhaltung der Umwelt in Europa beiträgt, kann man diese sogenannte Politik begreifen? Nein.

Die Grünen wurden von Greta Anhängern und ziellos wählenden, ehemaligen SPÖ Fans, wieder in den Nationalrat gewählt. Aber was wird passieren? Wird Kurz mit diesem Häuflein Elend das Zustandekommen einer Koalition schaffen? Hoffentlich nein. Die Grünen sollten sich wieder auf das Besinnen, was sie schon vor ihrer Abwahl gemacht haben. Gegner des Neosozialismus überwachen, denunzieren, anprangern und vor Gericht zerren lassen. Natürlich sind die Grünen Antifaschisten und vergessen dabei eines, dass Teile dieser Ideologie sich selbst wie Faschisten verhalten. Ist denn diese Frau Maurer schon in Vergessenheit geraten? Sie zeigte dem „Volk“ was sie von ihrer Abwahl gehalten hatte, ist dieser Öllinger schon vergessen, der im Nationalrat völlig fehl am Platze war, vor allem als Sozialsprecher der Grünen? Na ja, gut, zumindest hat er immer irgendwo Rassismus gesehen, ist ja auch schon eine Leistung. Ist den Glawischnig schon vergessen, die sich wie ein Saulus zum Paulus wandelte, die Politik hinschmiss und zu einem Glücksspielkonzern wechselte? Ein Konzern gegen den sie als Politikerin vehement kämpfte. Irgendwie machen dann ihre Worte schon Sinn: „Außerdem wird man in der Politik oft für Dinge verantwortlich gemacht, für die man nichts kann.“ Muss man in der Politik etwas können?

Aber was machen die Grünen? Zumal ja schon heute jeder selbst Grün kann. Sie setzen sich für den öffentlichen Verkehr ein, damit die Straßen freier werden. Sorgen sich aber nicht, wenn die Preise im öffentlichen Verkehr so angehoben werden, dass es keinen Spass macht mit den Öffis zu fahren. Mit einer bei den Grünen einhergehenden Ökodiktatur, die Arbeitsplätze vernichtet, kann man so gar nichts anfangen, wenn man normal denkt. Politische Sachthemen gehen an den Grünen ebenso vorüber, allerdings werden sie richtig aktiv, wenn es um Gendern und/oder der Erfindung irgenwelcher neuer Geschlechter geht. Ich könnte hier noch viel mehr auf den Punkt bringen, aber Parteikompetenz ist von vorne bis hinten nicht vorhanden. Im Gegenteil, Kogler wird sich selbst bald zum Buhmann seiner Kollegen machen, davon ist auszugehen, vor allem, wenn er Worte wie „Volk“ in seinen Sätzen verwendet.

Letzendlich kann man einem Artikel von Zeit Online Recht geben, der sich mit einem Grünen Wahlprogramm beschäftigt hat. Die Überschrift lautete damals:

Wahlprogramm der Grünen: Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann

Und das liebe Leute ist die Apokalypse, die es aufzuhalten gilt.